Hohenlimburgs SPD gegen Andrea Nahles-Genossen wollen radikale Erneuerung

Hohenlimburgs SPD gegen Andrea Nahles

Genossen wollen radikale Erneuerung

Hohenlimburg. Der SPD-Ortsverein Hohenlimburg ist sich in dieser Frage mit dem Unterbezirk Hagen einmal einig: Die SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles soll nach Meinung der Genossen ihre Posten räumen. Der Hohenlimburger Ortsverein hatte sich bereits im vergangenen Jahr klar gegen eine neuerliche Große Koalition ausgesprochen und auch mit einer Veranstaltung ein Zeichen gesetzt: Ortsvereinsvorsitzender Mark Krippner hatte die Kieler Oberbürgermeisterin Simone Lange nach Hohenlimburg eingeladen, die beim Parteitag die Gegenkandidatin von Andrea Nahles war und schließlich auch als Außenseiterin 27,5 Prozent der Stimmen holte.

Beispiel der Grünen folgen

Sowohl Krippner als auch seine Stellvertreterin Regina Schäfer sind heute mehr denn je der Meinung, dass Lange die bessere Wahl gewesen wäre. „Andrea Nahles müsste erkennen, dass jetzt der Zeitpunkt ist, um zu gehen“, sagt Mark Krippner. „Aber es kann ihr auch keiner aus dem Bundesvorstand nachfolgen, der zuletzt schon Verantwortung getragen hat. Es muss eine echte personelle wie auch thematische Erneuerung geben. Wir müssen wieder radikal sozialdemokratisch auftreten.“ Die Grünen hätten mit frischem und unbelastetem Führungspersonal sowie einer klaren inhaltlichen Positionierung gezeigt, dass dies zum Erfolg führe. mko

Weiterer Bericht Hagen

Hohenlimburgs SPD gegen Andrea Nahles

Pressebericht von der Westfalenpost 02.06.2019, Michael Koch

M.Krippner: "Wir müssen wieder radikal sozialdemokratisch auftreten."
M.Krippner: Bild: SPD Hohenlimburg

M.Krippner:
„Wir müssen wieder radikal sozialdemokratisch auftreten.“