David Wiegmann zum neuen Sprecher der Juso-AG Hohenlimburg gewählt

Die Wahl von David Wiegmann erfolgte einstimmig. Die bisherigen Vertreter, Muhammed Akkaya, Fuak Aker, Adelina Neziri und Okan Kösterdi verbleiben in ihren Ämtern.

Am Samstag, dem 04.11.2017 wurde David Wiegmann zum Sprecher der Juso-AG Hohenlimburg gewählt. Eine Neuwahl war nötig geworden aufgrund des Parteiaustritts der früheren Sprecherin, Kira Arnusch.

Neben Dankesworten für das Vertrauen der Jusos aus Hohenlimburg wies Wiegmann auf die Herausforderungen der AG hin:

,,Wir müssen sichtbarer in Hohenlimburg werden und inhaltlich arbeiten, da die Jusos eine starke Stimme für die Belange junger Erwachsener in unserem Stadtteil sind und auch etwas erreichen können.”

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Mark Krippner:

,,Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit David Wiegmann. Er hat schon im Bundestagswahlkampf als Wahlkampfleiter gezeigt, was er drauf hat und ich denke, dass die Jusos in Hohenlimburg so wieder aktiver werden.”

Bei der Juso-AG handelt es sich um eine Arbeitsgemeinschaft aller SPD-Mitglieder und Interessierter unter 36 im Stadtbezirk. Sie dient als Plattform für Themen, die Jugendliche und junge Erwachsene in Hohenlimburg und auf höheren Ebenen beschäftigen.

Die Wahl von David Wiegmann erfolgte einstimmig. Die bisherigen Vertreter, Muhammed Akkaya, Fuak Aker, Adelina Neziri und Okan Kösterdi verbleiben in ihren Ämtern.

Außerdem wurde folgender Beschluß gefasst:

Die Jusos Hohenlimburg fordern den SPD Unterbezirk in Hagen auf, nun endlich eine kritische und konstruktive Wahlanalyse vorzunehmen.

Begründung:

Nachdem die Hagener SPD bei der letzten Kommunalwahl nach 15 Jahren wieder stärkste Ratsfraktion geworden ist und der Abwärtstrend nach 15(!) Jahren gestoppt worden ist, hat die Hagener SPD bei der Landtagswahl und bei der Bundestagswahl unerwartet herbe Verluste eingefahren. Die Hagener SPD hat deutlich mehr verloren als der sogenannte „Genosse Trend“ hätte erwarten lassen. So hat selbst unser Bundestagsabgeordneter, Rene Röspel, bei den Erststimmen in Hagen um ca. 10% an Zustimmung verloren.

Ein einfaches weiter so darf es nicht geben. Wir als Jugendorganisation dürfen es nicht zulassen, dass weitere Strukturen verloren gehen. Einzelinteressen müssen endlich wieder hinten angestellt werden.
Es reicht nicht aus, nur ein weiteres Thesenpapier herumzuschicken und als inhaltliche Neuausrichtung zu verkaufen, obwohl den Initiatoren bekannt ist, dass viele der Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften der Partei gar nicht in der Lage sind sich den Anforderungen entsprechen einzubringen. (Da gewinnt man als aktives Parteimitglied den Eindruck, dass es sich um eine Alibi-Aktion handelt).

Es ist zu einfach sich inhaltlich neu auszurichten ohne zu wissen, ob die Strukturen bzw. die Partei das leisten bzw. umsetzen kann.

Der Unterbezirksvorsitzende hat die Wahlanalyse schon nach der Landtagswahl angekündigt.

Im Mittelpunkt sollte wieder die Politik für die Menschen stehen. Aus diesem Grund ist es wichtig zu wissen welchen Beitrag die Ortsvereine/Arbeitsgemeinschaften und Mandatsträger leisten können.

Die Wahlanalyse sollte kritisch und konstruktiv durchgeführt werden. Es muss wieder das Wohl der Partei sowie die Wähler im Mittelpunkt der Hagener SPD stehen.