Breitband für Tiefendorf

D.J. Scharff
Bild: Privat

Bericht aus der BV

Ich hatte gestern Zeit und habe die BV-Sitzung in Hohenlimburg besucht. Die SPD-Fraktion hatte einen Antrag gestellt bezüglich der Forderung nun endlich bis spätestens 28.02.2017 die Fördergelder für den Ausbau des Breitbandes in Tiefendorf zu stellen.

Die HAGENagentur hatte kurz vorher eine Antwort gegeben und so war man auf Seiten der CDU-Fraktion der Meinung , die SPD solle ihren „Show-Antrag“ zurückziehen. Auch die medialen Auftritte der letzten Tage waren der CDU wohl ein Dorn im Auge. Man merkt es ist Wahlkampfzeit.

Überrascht war ich dann aber von der Aussage von Herrn Reinke (CDU), die CDU hätte sich ja immer schon stark gemacht für den Breitbandausbau in Tiefendorf und Berchum.

Hallo? Wie bitte?

Meine letzten Gespräche mit der CDU und mit Herrn Reinke waren vor der Bürgermeisterwahl , wo der von der CDU unterstützte Erik O. Schulz sich eindeutig gegen eine Verantwortlichkeit in Sachen Breitband für Tiefendorf positioniert hatte. Ich erinnere an die Veranstaltung „In der Höhle des Löwen“ die die Bürger für Hohenlimburg damals durchgeführt hatten.

Wie man vor einigen Tagen feststellen konnte, hatte nicht mal der CDU-Kandidat für den Landtag eine blasse Ahnung von dem Breitband -Problem, als er einen Berchumer an dessen Haustüre von sich als Kandidat überzeugen wollte und mit dem Problem konfrontiert wurde.

Die Bürger für Hohenlimburg hingegen haben uns von Anfang an auf lokaler Ebene unterstützt, die SPD durch Wolfgang Jörg auf Landesebene war immer an unserer Seite, etwas was man von der CDU und den übrigen Parteien in Hagen aber nun gar nicht behaupten kann.

Aber zurück zur BV. Vor der Abstimmung folgte eine wortreiche Debatte in deren Verlauf, die Bürger für Hohenlimburg, die SPD aufforderten, nicht dem Wunsch der CDU nachzukommen und den Antrag auf keinen Fall zurückzuziehen.

Und selbst Peter Leisten von der CDU stellte sich gegen seinen Kollegen Reinke, der gegen den Antrag stimmen wollte und es dann auch tat.

Der Antrag wurde letztlich somit doch mit Mehrheit angenommen.

Für uns bei der A-BFT übrigens auch nicht überraschend, dass der Berchumer Norbert Ulrich (CDU) gegen den Antrag stimmte.